Das kommt im Jahr 2019 wegen der Ernergiewende auf Stromkunden zu

Der Strommarkt ist seit Jahren in Bewegung. Das liegt vor allem an der Energiewende, die in großen Schritten voranschreitet. So gut die Wende langfristig für uns und unseren Planeten auch ist, so sehr schmerzt sie im Geldbeutel.

Das kommt im Jahr 2019 auf Stromkunden zu
Bild: stock.adobe.com/hakinmhan
Und so stellen sich Verbraucher Jahr für Jahr auf neue Horrormeldungen ein, die wieder einmal eine Strompreiserhöhung aus diesem oder jenem Grund ankündigen. An dieser Stelle stellt sich zwangsweise die Frage danach, was im Jahr 2019 auf Stromkunden zukommt.

2019 bringt den hoffentlich letzten Ökostrom-Schock

Auch wenn es viele nicht glauben können, scheint langsam Licht am Ende des Tunnels beziehungsweise der Stromkostenspirale zu erscheinen. Erstmals seit Jahren ist die EEG-Umlage von derzeit 6,79 Cent pro Kilowattstunde nämlich leicht gesunken. Allerdings ist dies für Stromkunden nur eine kurze Verschnaufpause, denn im Jahr 2019 kommt aus dieser Richtung nochmal ein deftiger Kostensprung. Demnach soll die Abgabe um mehr als 0,7 Cent auf dann über 7,5 Cent pro Kilowattstunde ansteigen. Für einen Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 5.000 Kilowattstunden entspricht alleine die Erhöhung der EEG-Umlage Mehrkosten im Rahmen von 35 Euro.

Ökostromumlage soll ab 2023 deutlich sinken

Ursächlich für den erneuten Anstieg der Umlage sind vor allem ältere Windkraftanlagen, die noch eine sehr hohe festgeschriebene Subventionierung erhalten. Allerdings soll im Jahr 2019 endgültig Schluss mit der massiven Erhöhung der EGG-Umlage sein. Dann nämlich sind viele der Altanlagen abgeschrieben und erhalten keine Subventionen mehr, was die Kosten deutlich reduziert. Einer Studie der Berliner Denkfabrik Agora zufolge soll die Ökostrom-Umlage spätestens ab 2023 dann merklich sinken und sich bis 2031 auf 2,1 Cent einpendeln.
Der Grund ist auch hier wieder, dass ehemals mit hohen staatlichen Subventionen geförderte Wind- und Solaranlagen keine Fördermittel mehr bekommen. Wer hier nicht einfach nur zuschauen möchte, der nutzt den intensiven Wettbewerb auf dem Strommarkt und wechselt zu einem günstigeren Stromanbieter. Letzteres zahlt sich vor allem dann aus, wenn ein Haushalt im teuren Grundversorgertarif steckt.

Das Stromnetz wird zunehmend intelligenter

Seit dem Jahr 2015 gibt es ein Gesetz, das den flächendeckenden Einbau von intelligenten Stromzählern, den sogenannten Smart Metern, vorsieht. Der Startschuss ist bereits im Jahr 2017 gefallen, wobei zunächst nur Großverbraucher mit einem Jahresverbrauch von mehr als 10.000 Kilowattstunden zum Einbau verpflichtet wurden. Zur Pflicht für Privathaushalte mit einem Stromverbrauch unter dieser Marke wird der intelligente Stromzähler hingegen erst im Jahr 2020.
Nichtsdestotrotz setzen viele Stromversorger aufgrund der offensichtlichen Vorteile der smarten Geräte bereits auf einen vorzeitigen Einbau. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass auch im Jahr 2019 viele Stromkunden einen Brief ihres Versorgers erhalten, der den Austausch des Stromzählers ankündigt. Die Einbaukosten von maximal 40 Euro übernimmt dabei übrigens meist der Versorger.

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