Die 10 besten Tipps zum Energiesparen in der Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Mitverantwortlich dafür ist neben der Vorfreude auf die Geschenke und das Beisammensein mit der Familie auch das gute Essen, der Plätzchenduft und das überall präsente Lichtermeer. Dass die Weihnachtszeit in energetischer Sicht allerdings ein teurer Spaß ist, wird den meisten von uns spätestens dann bewusst, wenn einmal wieder der Weihnachtsklassiker „Schöne Bescherung“ im Fernsehen läuft.

Damit aber noch nicht genug, denn speziell am ersten Weihnachtsfeiertag liegt der Energieverbrauch deutscher Privathaushalte um gut 30 Prozent höher als an normalen Tagen. Woran das liegt? Am Weihnachtsbraten. Kein Wunder, dass dieses Phänomen als „Gänsebraten-Spitze“ bekannt ist. Da trifft es sich gut, dass sich der Energieverbrauch in der Weihnachtszeit ganz ohne Stimmungsverlust deutlich reduzieren lässt.

Weniger Beleuchtung ist mehr

Richtige Weihnachtsstimmung kommt nur dann auf, wenn das Haus mit dutzenden Leuchtpyramiden, Lichterketten und anderen Leuchtelementen ausstaffiert ist? Ja, die festliche Beleuchtung gehört zu einem gelungenen Weihnachtsfest dazu. Ganz so bunt wie die Griswolds aus „Schöne Bescherung“ sollten Sie es aber nicht treiben. Das wirkt nicht nur unfassbar kitschig, sondern frisst auch noch eine Menge Strom. Hier macht es Sinn, gezielte Akzente mit echten Eyecatchern zu setzen.

Auf LED-Beleuchtung umsatteln

Die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung, die alle Jahre wieder aus den Kellern der Republik gekramt wird, ist zum Teil weit mehr als zehn Jahre alt. Da verwundert es wenig, dass oftmals noch Leuchtmittel mit einem erheblichen Energieverbrauch zum Einsatz kommen. Nicht selten verbraucht eine einzige Leuchtpyramide 25 Watt. Lichterketten kommen je nach Länge gar auf 40 bis 50 Watt.
Über die Adventszeit bis hin zu den Feiertagen laufen so enorme Stromkosten auf. Wer hingegen auf LED-Beleuchtung umstellt, kann bis zu 90 Prozent Energie sparen, ohne auf nur eine einzige Lampe zu verzichten. So kann die Dekoration dann auch ohne schlechtes Gewissen etwas üppiger ausfallen oder einmal ein paar Stunden länger brennen.

Zeitschaltuhren nutzen

Trotz moderner LED-Technik sollten Lichterketten und Co. natürlich nicht unnötig lange brennen und Strom verbrauchen. Ein praktischer Ausweg sind klassische Zeitschaltuhren für die Steckdose, dank denen die Lichter zu einer festgelegten Zeit erlöschen. Besonders praktisch sind die Vorrichtungen für die Außenbeleuchtung, zumal nun niemand mehr mitten in der Nacht in die Kälte hinausstapfen muss, um den Stecker zu ziehen.
Alternativ zu klassischen Zeitschaltuhren bieten sich mittlerweile auch moderne Smarthome-Schalter an, die per App über das Smartphone bedient werden können. Und nach den Feiertagen lassen sich die Schalter flexibel in die Hauselektronik integrieren und tragen damit auch in den verbleibenden elf Monaten zum Energiesparen bei.

Echte Kerzen verwenden

Die stromsparendste Form der Beleuchtung ist nicht die LED, sondern die gute alte Kerze. Diese verströmt nicht nur Kindheitserinnerungen, sondern sorgt bei Jung und Alt auch für leuchtende Augen und schafft durch ihr Flackern, den Wachsduft und die Wärme eine ganz besondere Atmosphäre. Allerdings sollten die offenen Flammen niemals aus den Augen gelassen werden. Das gilt insbesondere für den Einsatz am Weihnachtsbaum, zumal die harzigen Nadelbäume schnell in Brand geraten. Hier ist eine gute LED-Lichterkette trotz aller Romantik immer die bessere Wahl.

An den Feiertagen smart heizen

Damit wir uns in unseren Wohnzimmern wohlfühlen, sind gerade im Winter Raumtemperaturen von 20 bis 22 Grad Celsius nötig. Wer in der Adventszeit und an den Feiertagen Gäste hat, kann seine Heizkosten jedoch ein wenig reduzieren, ohne dass die Wohlfühltemperatur verlorengeht. Möglich wird das durch die Körperwärme, die einen Raum binnen kürzester Zeit aufheizen kann.
Smarte Gastgeber regeln die Heizung also auf 18 bis 20 Grad Celsius herunter. Auf die Zieltemperatur erwärmt sich der Raum dennoch im Nu. Warum die Maßnahme sinnvoll ist? Ganz einfach, weil jedes zusätzliche Grad Raumtemperatur den Energieverbrauch der Heizung um rund sechs Prozent erhöht.

Energieeffizient Plätzchen backen

Im Dezember glühen landauf landab die Backöfen und damit auch die Stromzähler. Mit ein paar einfachen Kniffen sinkt der Energieverbrauch erheblich. Für das schlechte Gewissen sorgen dann immerhin nur noch die Kalorien der süßen Sünden.

  • Nicht verwendete Bleche aus dem Ofen nehmen, da diese unnötig viel Energie schlucken.
  • Möglichst viele Plätzchensorten an einem Tag nacheinander backen, um die Hitze des Ofens optimal auszunutzen.
  • Die Ofentür nur dann öffnen, wenn es unbedingt nötig ist.
  • Plätzchen mit der Umluft-Funktion backen. Gegenüber der Ober-Unterhitze-Funktion spart das rund 25 Prozent Energie.
  • „Unempfindliche“ Plätzchen sollten zuerst gebacken werden. So lässt sich die Phase des Vorheizens bereits produktiv nutzen.
  • Die Restwärme des Ofens für die letzten 10-15 Minuten nutzen. Diese reicht aus, um die meisten Kekssorten fertig zu backen.
  • Mehrere Bleche gleichzeitig in den Ofen schieben.

Reisevorbereitungen treffen

Insbesondere an den Feiertagen stehen die obligatorischen Besuche bei der Familie an. Wer längere Zeit nicht zuhause ist, sollte auch dafür sorgen, dass in dieser Zeit keine unnötige Energie verbraucht wird. Hier zahlt es sich beispielsweise aus, den WLAN-Router abzuschalten und dafür zu sorgen, dass die Stand-by-Modi aller Elektrogeräte abgeschaltet sind. Auch die Heizung sollte abhängig von der Außentemperatur herunterreguliert werden. Gut 18 Grad Celsius Raumtemperatur reichen während der Abwesenheit aus, damit das Mauerwerk nicht allzu sehr auskühlt.

Energiesparende Besuche bei der Verwandtschaft

Energie lässt sich nicht nur vor dem Besuch bei Großeltern, Eltern, Geschwistern und Kindern sparen, sondern auch während der Reise. Wenn möglich macht es immer Sinn, innerhalb der Familie Fahrgemeinschaften zu bilden, damit jedes Auto möglichst effizient genutzt wird. Für längere Strecken ist die Bahn gar energieeffizienter als das Auto. Sparfüchse buchen ihre Tickets möglichst weit im Voraus und sparen damit gleich doppelt.

Gemeinsames Weihnachtsessen

An Weihnachten rückt die Familie zum Essen zusammen. Diese Tradition ist nicht nur einer der ganz besonderen Momente des Jahres, sondern auch eine willkommene Gelegenheit zum Energiesparen. Unter dem Strich ist es schließlich sinnvoller, Herd und Ofen einmal für viele Personen anzuwerfen als jeweils mehrfach in verschiedenen Haushalten für wenige Personen.
Was mit der Familie funktioniert, das funktioniert natürlich auch mit den Freunden. Wie wäre es beispielsweise mit einem gemeinsamen Festtagsessen, zu dem jeder etwas mitbringt, sodass nicht in zehn Einzelhaushalten die Küchengeräte laufen? Besonders energiesparend ist auch der Heiligabend-Klassiker „Würstchen mit Kartoffelsalat“.

Energieeffiziente Geschenke machen

Auch beim Thema „Geschenke“ lässt sich langfristig Energie sparen. Wer beispielsweise Elektrogeräte verschenken möchte, der sollte zumindest darauf achten, dass diese über eine möglichst hohe Energieeffizienz verfügen. Aufschluss darüber gibt das Energielabel. Noch mehr Energie sparen Geschenke wie Erlebnisgutscheine, die zwar völlig analog, dafür aber unvergesslich sind.

lifestrom - Dein günstiger Stromtarif
Wechsle jetzt einfach und kostenlos zu lifestrom und sichere Dir zu Deinem Stromtarif eine attraktive Prämie*!