Do It Yourself – Individualisierte Handyhüllen selbst gemacht

Wer kennt es nicht? Das neue Smartphone ist endlich da, doch noch fehlt eine vernünftige Handyhülle. Trotz unzähligen Angeboten, die die üblichen Suchmaschinen ausspucken, ist nicht das richtige Modell dabei.

Do It Yourself – Individualisierte Handyhüllen selbst gemacht
Bild: stock.adobe.com/de/contributor/203656441/poplasen
Und wenn dann doch einmal ein Design richtig gut aussieht, ist es für das eigene Smartphone-Modell nicht verfügbar. Was also tun? Wie wäre es mit einer Handyhülle Marke Eigenbau – also einem echten Unikat, das sonst niemand hat?

Alles beginnt mit einer einfachen Smartphone-Hülle

Das Schöne an einer Do-it-yourself-Hülle ist der Preis – denn alles, was für die Anfertigung benötigt wird, ist eine günstige Standard-Hülle für das betreffende Smartphone-Modell. Meist sind diese im Internet schon für unter fünf Euro zu bekommen. Welche Farbe der „Rohling“ hat, hängt grundsätzlich vom persönlichen Geschmack ab. Für viele Techniken ist allerdings eine weiße Hülle von Vorteil. Ganz gleich, ob schlicht, glitzernd oder knallbunt. Mit den folgenden Tipps wird jede Handyhülle zum Hingucker.

1. Style dank Washi-Tape

Eine sehr fixe Methode, um aus dem langweiligen Rohling ein Prachtstück zu machen, ist Washi-Tape. Die stark haftenden Klebebänder gibt es in zahlreichen Farben und Mustern. Sogar Aufschriften und strukturierte Oberflächen sind erhältlich. Nachdem der Rohling mit Alkohol von Fettrückständen gereinigt wurde, kann es losgehen. Der Kreativität sind bei der Auswahl und Anordnung der Streifen keine Grenzen gesetzt. Sobald die Streifen aufgebracht und vorhandene Luftblasen durch nachträgliches Ausstreichen entfernt wurden, können die Aussparungen für die Kamera, den USB-Anschluss und den Kopfhörer mit einem Skalpell ausgeschnitten werden.

2. Darf es ein wenig Glitzer sein?

Glitzer ist nach wie vor in! Damit die Hülle aber auch zum echten Hingucker wird, braucht es neben einem Hartplastikrohling auch einen vernünftigen Bastelkleber, einen Pinsel, feinkörniges Schleifpapier und Glitzerpulver nach Wahl. Damit der Bastelkleber optimal an der Handyhülle haftet, muss diese zunächst mit feinem Sandpapier abgeschliffen werden. Wichtig ist, dass wirklich alle Ecken und Kanten bearbeitet werden, damit das Glitzerpulver auch überall haftet. Anschließend wird die Hülle Stück für Stück mit dem Bastelkleber eingepinselt und nach Lust und Laune mit gleichfarbigem oder verschiedenfarbigem Glitzerpulver bestreut. Damit sich nichts löst, wird nach dem Antrocknen eine zusätzliche Schicht Bastelkleber über das Glitzerpulver gepinselt.

3. Muster mit Permanentmarkern – Die bunte Geduldsprobe

Wer seine Karo-Blöcke schon in der Schule lieber zum Bemalen als zum Vollschreiben benutzt hat, dem dürfte diese Kreativtechnik gefallen. Neben einer weißen Hartplastikhülle, ein wenig Alkohol oder Nagellackentferner und farbigen Permanentmarkern braucht es eine Menge Geduld. Für alle, die sich als Neukunden von lifestrom ein Samsung Galaxy S7 als Prämie gesichert haben, sollte dies aber kein Problem sein. So lässt sich die Zeit, bis das heißersehnte Smartphone geliefert wird, absolut sinnvoll nutzen.
Bevor es losgehen kann, muss auch hier die Hülle mit Hilfe von Alkohol von Fett und anderen Rückständen befreit werden. Damit die Übergänge zwischen den verschiedenen Farben sauber ausfallen und nicht verwischen, sollte immer ein wenig gewartet werden, bis die Farbe angetrocknet ist. Wer ein besonders kompliziertes Muster umsetzen möchte, sollte es vorher auch mit Bleistift anzeichnen.

4. Handyhüllen mit Lack besprühen

Wer wollte nicht schon immer einmal sein eigenes Konterfei, seine Lieblingscomicfigur oder ein riesiges Batman-Logo auf seiner Handyhülle haben? Mit einer günstigen Handyhülle, Sprühlack und ein paar Schablonen ist das ein Kinderspiel. Auch hier muss die Hülle zunächst gereinigt werden, damit der Lack später nicht abblättert. Anschließend wird die Schablone platziert und der Lack aufgetragen. Nachdem dieser getrocknet ist, sorgt ein Klarlack-Finish dafür, dass der farbige Lack versiegelt wird. An Vorlagen für Schablonen mangelt es vor allem im Internet nicht. Und wer zudem noch seine Photoshop-Fähigkeiten spielen lässt, verwandelt auch ein witziges Foto im Handumdrehen in eine Sprühvorlage.

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