Geld sparen mit modernen LED-Leuchtmitteln

Licht ist für unser Leben essentiell. Sowohl das tägliche Familienleben als auch die Arbeit in Büros wären ohne elektrisches Licht gerade in der dunklen Jahreszeit stark eingeschränkt. Und auch in unserer Freizeit spielt Licht eine große Rolle.

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Schließlich geht nichts über einen gemütlichen Abend im Wohnzimmer, der von einer passenden Lichtstimmung erfüllt ist. Unsere Vorliebe für Licht hat allerdings auch ihre Schattenseiten, denn Leuchtmittel gehören mit zu den größten Energieverbrauchern in Privathäusern und Unternehmen. Wie aber lässt sich unser Bedürfnis nach Helligkeit mit dem Wunsch nach niedrigen Stromkosten in Einklang bringen? Die Antwort bieten LED-Leuchtmittel.

LED-Leuchtmittel haben den höchsten Wirkungsgrad

Bis dato haben alle Technologien zur Lichterzeugung eines gemeinsam: Sie haben eine schlechte Energieeffizienz, da nur ein Bruchteil des Stroms auch wirklich in wahrnehmbares Licht umgewandelt wird. Besonders verschwenderisch ist dabei die gute alte Glühlampe, die in vielen Haushalten noch immer weit verbreitet ist. Sie bringt es, sage und schreibe, auf einen Wirkungsgrad von gerade einmal 2-3 Prozent. Die verbleibende Energie wird zum Großteil in Wärme umgewandelt und geht dementsprechend verloren. Kein Wunder also, dass die Glühlampe auf EU-Ebene verboten wurde. Aber auch klassische Halogenlampen präsentieren sich mit 3-5 Prozent nicht außergewöhnlich gut, wenngleich deutlich besser als Glühlampen. Moderne LED-Leuchtmittel hingegen bringen es auf Wirkungsgrade von 12-13 Prozent. Was aber bedeutet dies für den Stromverbrauch?

Moderne LED-Leuchtmittel rechnen sich schnell

Der Einsatz von LEDs zur Wohnraumbeleuchtung lohnt sich langfristig für jedermann, insbesondere aber für Haushalte, die auf Halogenlampen oder gar noch Glühlampen setzen. Um das Sparpotenzial zu verdeutlichen, wollen wir ein kleines Rechenbeispiel zu Hilfe nehmen. Angenommen es handelt sich um eine typische 3-Zimmer-Wohnung mit Küche und Badezimmer, die in allen Räumen mit Hilfe von vertäfelten Deckenstrahlern beleuchtet wird. Zum Einsatz kommen pro Raum durchschnittlich acht Halogenstrahler mit jeweils 30 Watt Nennleistung. Für die Berechnung betrachten wir ausschließlich die Wohnräume, in denen die Beleuchtung im Jahresdurchschnitt jeweils zwei Stunden pro Tag brennt. Dem gegenüber stellen wir moderne LED-Leuchtmittel mit gleicher Lichtleistung.

Berechnung des Energieverbrauchs bei durchgängiger Halogenbeleuchtung:
Tagesverbrauch: 24 x 30 Watt x 2 h/Tag = 1,44 kW/h
Jahresverbrauch: 1,44 kW/h x 365 = 525,6 kW/h

Berechnung des Energieverbrauchs bei durchgängiger LED-Beleuchtung:
Tagesverbrauch: 24 x 3 Watt x 2 h/Tag = 0,144 kW/h
Jahresverbrauch: 0,144 kW/h x 365 = 52,56 kW/h

Unter dem Strich verringert sich der Stromverbrauch für die Beleuchtung im Idealfall also um bis zu 90 Prozent. In Euro ausgedrückt bedeutet der Austausch bei einem durchschnittlichen Strompreis von 28 Cent pro kW/h also eine jährliche Verringerung der Beleuchtungskosten von 147,17 Euro auf 14,72 Euro. Auch wenn LED-Leuchtmittel in der Regel das Doppelte oder Dreifache üblicher Energiesparlampen kosten, wird aus der Berechnung deutlich, dass sich die Investition für die Umrüstung der eigenen vier Wände innerhalb eines Jahres rechnen kann.

Energiesparen ohne Verzicht

Sparfüchse setzen aber nicht nur der Kosten wegen auf die energieeffizienten Leuchtmittel. Anders als früher strahlen LEDs nämlich nicht mehr nur ein kaltes Licht aus. Vielmehr sind heute zahlreiche Varianten erhältlich, die sämtliche Farbtöne abdecken und zudem gut dimmbar sind. Hinzu kommt eine enorme Lebensdauer von 25.000 bis 50.000 Betriebsstunden, bei nicht selten bis zu 15.000 Schaltvorgängen. Wer also langfristig Energie sparen möchte, setzt auf LEDs. Mit diesem Schritt gehört auch das schlechte Gewissen der Vergangenheit an – selbst wenn das Licht einmal länger brennt.

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