Ihr Haus kann mehr ─ Brennstoffzellen-Heizungen erzeugen Strom

Im Großteil der Immobilien in Deutschland sorgt Erdgas selbst bei eisigen Temperaturen für wohlige Wärme daheim und heißes Wasser. Moderne Brennwertheizungen sind erprobter Stand der Technik und bereits sehr effizient.

Ihr Haus kann mehr ─ Brennstoffzellen-Heizungen erzeugen Strom
Bild: shutterstock.com/Dariusz Jarzabek
Aber es geht noch besser. Dürfen wir vorstellen: Brennstoffzellen in Privathaushalten als Wärme- und Stromquelle!

Modernes und ansprechendes Design: Eine Brennstoffzellen-Anlage im Haushalt muss sich nicht verstecken und läuft flüsterleise. So wie der Vitovalor 300-P vom renommierten Hersteller Viessmann (Abbildung: Viessmann Werke)

Eine Lösung, die lange versprochen wurde, gibt es heute endlich zu kaufen

Die Brennstoffzellentechnik zählt zum Spannendsten, was der Heizungssektor seit langem zu bieten hat. Effiziente Gasheizungen, die mit ihren hohen Wirkungsgraden das Maximum aus dem eingesetzten Brennstoff holen und damit die CO2-Belastung niedrig halten, sind heute der empfohlene Standard. Trotzdem stehen in Millionen Kellern inzwischen deutlich veraltete Heizkessel, die viel zu viel Gas oder Heizöl verbrauchen und erneuert werden sollten. Diese Innovation kann ein neuer Ersatz für ineffiziente Heizkessel sein: Eine Brennstoffzelle, die gleichzeitig Raumwärme, Warmwasser und Strom erzeugt und dabei Wasserstoff aus dem Energieträger Erdgas gewinnt.

Die Technik selbst ist grundsätzlich nicht neu: Bereits im Dezember 1838 beschrieb Christian Friedrich Schönbein, dass an zwei Platinelektroden elektrische Spannung entsteht, je nachdem, ob sie mit Wasserstoff oder Sauerstoff in Berührung sind. Damit hatte er das Prinzip der Brennstoffzelle gefunden. Nach Jahrzehnten intensiver Forschung können Brennstoffzellen heute standardisiert und in kleinen Abmessungen hergestellt und eingebaut werden.

Wie aus Erdgas gleichzeitig Wärme und Strom entsteht

In der Brennstoffzelle reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff in einer sogenannten „kalten Verbrennung“, also einer chemischen Reaktion. Der Wasserstoff wird dabei zuvor aus dem Erdgas isoliert. Im Reaktionsprozess entstehen Nutzwärme und Strom. Die Elektrizität wird als Gleichstrom aus der Brennstoffzelle geleitet und in Wechselstrom umgewandelt. Er kann direkt im Haushalt genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist werden. Die Wärme wird über einen Wärmetauscher an einen Heizwasser-Pufferspeicher abgegeben und zur Erwärmung des Trinkwassers oder des Heizkreises genutzt. Der ganze Prozess verläuft nahezu geräuschlos und versorgt den Haushalt zuverlässig und höchst effizient mit Wärme und Strom. Die Tagesleistung von bis zu 16,5 Kilowattstunden Strom reicht aus, um den Grundbedarf fast komplett abzudecken. Unter dem Strich spart der Haushalt damit fast die Hälfte seiner Energiekosten. Durch die hohe Effizienz der Anlagen wird der Energieträger Erdgas bestmöglich genutzt. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern senkt auch massiv den CO2-Ausstoß und somit auch die Klima-Belastung.

Pioniere einer dezentralen Energiezukunft

Experten, Hersteller und immer mehr Verbraucher stimmen überein: Die Brennstoffzelle bringt die Wärmewende in den Heizungskeller. Nach vielen Jahren der Erprobung und erfolgreicher Feldversuche etabliert sich diese innovative Technik Schritt für Schritt im Heizungsmarkt. Wer mit deutlich weniger Energie effizient und zukunftssicher heizen möchte, trifft mit der Brennstoffzelle als neuer Energiezentrale im Zuhause eine gute Wahl. Sie setzt in Verbrauchs- und CO2-Emissionswerten neue Maßstäbe.

Durch die gekoppelte Erzeugung von Wärme und Strom werden hohe Wirkungsgerade erreicht. Und es gibt kaum Übertragungsverluste, da die Energie im eigenen Keller entsteht. Brennstoffzellen gelten als Effizienz-Technologie der Zukunft.

Fazit: Die Brennstoffzelle ist ein zentrales Element und ein Rising-Star im Haushalt

Wer seine alte Heizung austauschen will, sollte definitiv einen Blick auf die Brennstoffzellen-Technologie werfen. Ist im Haus ein Erdgas-Anschluss vorhanden, bietet eine effiziente Brennstoffzellen-Heizung zahlreiche Vorteile:

  • Wer gleichzeitig Wärme und Strom produziert, macht sich unabhängig von schwankenden Energiepreisen,
  • Durch die Effizienz von Brennstoffzellen-Heizungen lassen sich die Kosten für Heizen und Strom sogar um rund 40 Prozent senken,
  • Dezentrale Erzeugung wird dabei ein immer wichtigerer Bestandteil der Energiezukunft,
  • Bis zu 50 Prozent der CO2-Emissionen können vermieden werden,
  • Brennstoffzellen-Systeme werden vom Staat und E.ON mit mehr als 11.100 Euro der Investitionskosten gefördert.
  • Unter dem Namen „E.ON WärmeDuo” stellt unser Kooperationspartner aktuell ein Angebot zur Verfügung, um die Brennstoffzellen-Heizung als zukunftsfähige Technologie im deutschen Markt zu etablieren.
    Nähere Informationen zum Angebot gibt es unter www.eon.de/waerme.

    Wie kann ich Ihnen helfen?×

    lifestrom ChatBot starten