Photovoltaikanlage – Der Ökostromlieferant auf dem eigenen Dach

Wer in einem Wohnviertel den Blick nach oben richtet, stellt fest: auf vielen Hausdächern ist eine Solaranlage montiert.

Bild: E.ON
Bei den steigenden Strompreisen lohnt es sich, einen Teil des Strombedarfs mit eigens erzeugtem umweltfreundlichen Solarstrom abzudecken. Aber wie funktioniert eigentlich das Stromkostensparen mit einer Photovoltaikanlage?

Der Trend geht zur Eigenstromproduktion

Schätzungen zufolge wurden allein im Jahr 2017 rund 55.000 Solaranlagen mit einer Leistung von bis zu 10 Kilowatt Peak (kWp) neuinstalliert. Das sind rund 25 % mehr als im Jahr 2016. Den Trend hin zur eigenen Solaranlage kann unser Kooperationspartner E.ON nur bestätigen. E.ON ist seit vielen Jahren der Experte, wenn es um das Thema Solarenergie geht. Einen Grund für die gestiegene Nachfrage sieht E.ON zum einen in den sinkenden Preisen von Solaranlagen. Aber der Hauptgrund für den Solaranlagenboom sind vor allem die steigenden Strompreise. Diese lassen immer mehr Hausbesitzer nach günstigeren Alternativen suchen. Die Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach sorgt für mehr Unabhängigkeit vom Energieversorger: sie macht den Hauseigentümer selbst zum Stromproduzenten von umweltfreundlichem Solarstrom. Mit diesem kann er einen Teil seines Strombedarfs abdecken und dadurch die jährlichen Stromkosten senken.

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Das Herzstück einer Photovoltaikanlage sind die Solarmodule. Diese werden auf dem Dach montiert. Sie nehmen die Sonnenstrahlen auf und verwandeln sie mit Hilfe eines Wechselrichters in sauberen Solarstrom. Der Wirkungsgrad der Solarmodule bestimmt, wie viel Sonnenlicht die einzelnen Solarzellen verwerten können. Je kleiner also ein Hausdach ist, umso höher sollte der Wirkungsgrad der Solarmodule sein, damit sie möglichst viel Strom produzieren. Gemessen wird die Leistungsstärke in Kilowatt Peak (kWp). Auf Ein- bis Zweifamilienhäusern werden in der Regel Solaranlagen mit einer Leistungsstärke von 10 kWp installiert. Mit diesen kann man bis zu 30 Prozent des eigenen Strombedarfs durch selbst produzierten Ökostrom abdecken.

Die Vorteile eines Batteriespeichers

Da die Einspeisevergütung in den letzten Jahren stark gesunken ist (sie liegt derzeit bei 12,21 Cent), lohnt es sich, möglichst viel vom eigenen Solarstrom selbst zu verbrauchen. Um also den umweltfreundlichen Eigenstrom Tag und Nacht nutzen zu können, muss er gespeichert werden. Und hier kommt der Batteriespeicher ins Spiel. Auch beim Speicher ist für eine möglichst hohe Speicherkapazität die Qualität der Technik ausschlaggebend. Mit einem leistungsstarken Speicher kann man bis zu 70 Prozent des eigenen Strombedarfs abdecken. Das spart noch mehr Stromkosten. Aus diesem Grund wird auch ca. jede zweite Solaranlage mit einem Stromspeicher kombiniert.

Diese 4 Fragen sollte man sich vor dem Kauf einer Solaranlage stellen

Bevor man sich jedoch für eine eigene Photovoltaikanlage entscheidet, muss man zuerst einige Punkte abklären. Die positive Beantwortung der folgenden Fragen gehört zur Grundvoraussetzung für den Kauf einer Solaranlage:

  1. Gehört mir das Dach?
  2. Bietet das Dach genügend geeignete Fläche für die Solarmodule?
  3. Der Standort des Hauses: Gibt es genügend Sonneneinfall?
  4. Hält die Statik des Hauses das Gewicht einer Solaranlage aus?

Wenn man all diese Fragen mit Ja beantwortet hat, steht einer sonnigen Zukunft mit Solarenergie nichts mehr im Wege. Denn die Installation einer Photovoltaikanlage dauert in der Regel nur zwei Tage. E.ON Solar bietet nicht nur technisch und qualitativ hochwertige Solaranlagen, sondern auch den dazugehörigen Service- und attraktive Finanzierungsangebote. Hier gibt es mehr Informationen zum Thema Solaranlagen: E.ON Solaranlage