Samsung versus Apple iPhone – Der Kampf der Giganten

Die Älteren erinnern sich noch. In der Steinzeit des Mobilfunkzeitalters duellierten sich die beiden Branchenriesen Nokia und Siemens um die Krone der Handyhersteller. Heute, gut 20 Jahre später, ist der Kampf der gleiche, nur die Protagonisten heißen anders.

iphone-vs.-samsung_facebook Sie wissen natürlich, wovon die Rede ist: Dem ewigen Duell zwischen Samsung und Apple, das mitunter schon religiöse Züge angenommen hat. Grund genug, um einmal einen objektiven Blick auf die Angelegenheit zu werfen. Welche Vor- und Nachteile bieten beide Hersteller und ihre Betriebssysteme? Und welches System ist für wen am besten geeignet?

1. Gibt es technische Unterschiede?

Was viele nicht wissen, ist, dass es eigentlich gar keine 100-prozentig genaue Regelung gibt, mit der Verbraucher auf der sicheren Seite sein können, was eine signifikante Stromersparnis Wer sich einmal den Spaß macht, Samsung- und Apple-User zu fragen, welche Smartphones die besten sind, bekommt nur eine Antwort. Sie heißt entweder iPhone oder Samsung-Smartphone. Argumente, warum nun Top-Modell A so viel besser ist als Top-Modell B, fehlen in der Regel. Es ist einfach so, denn die Markentreue ist groß. Das gilt vor allem im Fall der Apple-Jünger. Ohne nun auf die technischen Feinheiten der unterschiedlichen Flaggschiffe einzugehen, möchten wir eines festhalten: Rein technisch gibt es keine nennenswerten Unterschiede zwischen iPhones und Samsungs Spitzenmodellen, die dem Durchschnitts-User auffallen würden.
Beide Hersteller verbauen für ihre besten Smartphones hochwertige Komponenten. Unterschiede ergeben sich in Details wie speziellen Sensoren oder abweichenden Taktraten der Prozessoren. Klar besser ist hier niemand, denn es kommt auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Nutzers an. Dass die auf dem Papier manchmal etwas „untermotorisiert“ wirkenden Apple-Geräte trotzdem eine hervorragende Performance haben, hat einen anderen Grund. Dazu aber später mehr.

2. Design

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Dementsprechend können wir uns in Sachen Design-Präferenzen kein objektives Urteil erlauben. Eines ist jedoch klar: Während Apple früher mit seinem stilvollen Alu-Fullbody meilenweit die Nase vorn hatte, hat Samsung die Lücke heute geschlossen. Ob Ihnen das beinahe randlose iPhone XR besser gefällt oder ob das Samsung Galaxy S9 mit seinem abgerundeten Display eher punktet – diese stilistische Entscheidung überlassen wir Ihnen. Hier also ein klares Unentschieden.

3. Betriebssystem

Zu den tatsächlichen Unterschieden kommt es bei den Betriebssystemen. Android und Apples iOS verfolgen einen gänzlich anderen Ansatz. Android gleicht im Grunde genommen einem Windows Betriebssystem, das als offenes Betriebssystem viel Individualisierung ermöglicht. Das gilt sowohl für die Gestaltung der Nutzeroberfläche als auch für zahlreiche technische Details. Auch das Angebot an Apps ist größer als bei der Konkurrenz aus Cupertino. Das gilt insbesondere für Gratis-Apps. Die Kehrseite der Medaille ist aber die manchmal etwas hakelige Performance.
Hinzu kommt eine größere Gefahr durch Sicherheitslücken, da es sich um ein offenes System handelt. An genau diesen Stellen kann iOS punkten. Bei iPhones greifen Hardware und Software nahtlos ineinander, da beides perfekt aufeinander abgestimmt ist. Damit laufen Apple-Geräte in der Regel deutlich flüssiger und mit weniger Systemabstürzen. Die Geschlossenheit des Systems sorgt zudem für ein deutlich höheres Sicherheitsniveau, das in Sachen Verschlüsselung und Datenschutz vorbildlich ist.

4. „Maximale Freiheit“ gegen „Maximale Einfachheit“

Darüber hinaus legt Apple großen Wert auf eine einfache Bedienung des Systems und der Apps aus einem Guss. Im Gegenzug schränkt Apple seine Nutzer jedoch auch relativ stark ein. Bei Android ist das Gegenteil der Fall. Die große Freiheit wissen allerdings nicht viele zu nutzen oder verstellen dabei Dinge, die sie nicht verstellen sollten. Das Spielchen „Individualität vs. Rundum-sorglos-Paket für Casual User“ setzt sich auch im direkten Umfeld der Smartphones fort.
Apple bettet seine iPhones u.a. via nahtloser Cloudintegration in eine homogene Welt aus Apple-Geräten ein. Bei Samsung ist diese Konnektivität deutlich schwächer ausgeprägt. Das hat aber auch den Vorteil, dass sich Samsung-Geräte besser mit systemfremden Geräten koppeln lassen. Bei Apple ist das durch den Zwang, bestimmte Adapter oder Software zu nutzen, deutlich problematischer.

5. Update-Politik unterscheidet sich enorm

iPhones sind statistisch betrachtet länger in Benutzung als Android-Geräte aus der gleichen Generation. Das liegt einerseits an der optimalen Abstimmung von Hardware und Software für maximale Performance. Andererseits ist dafür aber auch die Update-Politik entscheidend. Während Apple selbst ältere iPhones noch nach Jahren mit Software- und Sicherheitsupdates füttert, sind diese Zeiträume bei Samsung deutlich kürzer.

6. Preis

Das erst vor einigen Monaten erschienene iPhone XR hat zumindest eines gezeigt: iPhone-User sind bereit, enorme Summen für Apple-Smartphones auszugeben. Und genau hier ergibt sich auch ein großer Unterschied zwischen beiden Brands. Grundsätzlich sind Apple-Geräte bei Verkaufsstart deutlich teurer als die Flaggschiffe aus dem Hause Samsung.
Darüber hinaus sinkt der Verkaufspreis von Samsung-Geräten deutlich schneller als bei Apples iPhones. Das Portal smava.de hat dazu eine interessante Gegenüberstellung gemacht. Man verglich dabei die Preisentwicklung des Samsung Galaxy S7 und des iPhone 6S* in den ersten zwölf Monaten nach Verkaufsstart.
* Das iPhone 6S ist leider ausverkauft
Preisentwicklung von Apple und Samsung Smartphones
Quelle: Eigene Darstellung auf Datenbasis von smava.de

Interessant: Schon nach vier Monaten konnten Samsung-Freunde das Flaggschiff mit einem Nachlass von 23 Prozent erwerben. Bei Apple dauerte es bis zu einer Ersparnis von ca. 23 Prozent dagegen zehn Monate. Dieses Muster gilt für nahezu alle Smartphone-Generationen. Wer also etwas preisbewusster ist, nicht für den Namen Apple bezahlen will oder auf das wie aus einem Guss wirkende Apple-Universum verzichten möchte, tendiert eher zu Samsung.

7. Die Wertstabilität

Die Preiskurve zeigt jedoch auch, dass Apples iPhones deutlich wertstabiler sind als Samsung-Geräte. Wer also günstig an ein neues iPhone-Modell herankommen möchte, muss länger warten. Im Gegenzug freuen sich jedoch die Verkäufer gebrauchter iPhones, die ihr Smartphone noch nach Jahren zu gutem Geld machen können. Nicht selten wechseln auch ältere iPhones noch für mehrere hundert Euro den Besitzer. Klarer Punktsieg für Apple.

8. Vor- und Nachteile im Überblick

Sie haben es schon geahnt: Jetzt stehen Sie hier, Sie armer Tor und sind so klug als wie zuvor. Das ist keine Überraschung, denn beide Marken bieten gemeinsam mit ihren „Universen“ individuelle Vor- und Nachteile. Damit Ihnen das Abwägen leichter fällt, haben wir die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente kurz zusammengefasst.
Stärken und Schwächen von Apple und Samsung

9. Fazit – Eine Sache des persönlichen Geschmacks

Am Ende kommt es auf den Geschmack, den Nutzertyp und individuelle Präferenzen an. In den meisten Punkten gibt es kein klares „Besser“ oder „Schlechter“. Tendenziell eignen sich iPhones vor allem für Casual-User, die ein einfach zu bedienendes System haben möchten. Und wer ohnehin auf Mac und Mac-Book setzt, wird auch zum iPhone greifen, um die Vorteile des Apple-Universums zu genießen.
Preisbewusstere Nutzer mit einem Hang zu Freiheit und Individualität greifen hingegen eher zu Samsung-Geräten. Nicht jeder möchte das sogenannte „Apple-Premium“ für an sich gleichwertige Geräte zahlen. Einen großen Vorteil spielt Samsung dann aber doch mit seiner großen Gerätepalette aus. Während Apple mit seinen Neugeräten nur das hohe Preissegment bedient, sind bei Samsung auch günstige Geräte für Einsteiger dabei. Und wer gleich noch nach den besten kostenlosen Apps schauen möchte, gelangt hier zu unserem Artikel zum Thema.

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