Strom- und Gasanbieter beim Umzug wechseln

Für einen Umzug gibt es viele Gründe. Bei manchen steht ein Berufswechsel an. Andere hingegen erwarten Nachwuchs und brauchen mehr Platz. Und für einige ist es sogar der Schritt aus dem Elternhaus in die erste eigene Wohnung.

Strom- und Gasanbieter beim Umzug wechseln
Bild: Vasyl / stock.adobe.com
Eines haben alle diese rund acht Millionen Umzüge, die in Deutschland jährlich über die Bühne gehen, aber gemeinsam: den großen logistischen und bürokratischen Aufwand. Zugegeben, bei all den Dingen, die zu erledigen sind, fällt die Ummeldung von Gas und Strom oft unter den Tisch. Um nicht ungewollt in die teure Grundversorgung zu geraten, sollten sich Verbraucher allerdings frühzeitig um das Thema kümmern.

Stromversorger behalten oder wechseln?

Für alle, die nicht ohnehin ihre erste eigene Wohnung beziehen, ist der Umzug die ideale Gelegenheit, den Strom- und Gasversorger zu wechseln. Gerade Haushalte, die sich in einem Grundversorgertarif befinden, profitieren enorm von einem Wechsel. Da der Wechsel in einem solchen Fall besonders einfach ist, spricht auch nichts dagegen. Die einzig bindende Klausel ist in dieser Hinsicht die Kündigungsfrist von sieben bzw. 14 Tagen. Der Wechsel kann in einem solchen Fall also auch noch kurzfristig ohne finanzielle Nachteile erfolgen.

So viel lässt sich durch den Anbieterwechsel sparen

Aktuell kostet eine Kilowattstunde Strom im Durchschnitt ca. 29 Cent. Wer seinen Strom von einem Grundversorger bezieht, zahlt aber häufig auch 30 oder gar 32 Cent pro Kilowattstunde. Günstige Stromanbieter hingegen liefern Strom bereits für 24 bis 25 Cent pro Kilowattstunde frei Haus. Oftmals handelt es sich dabei sogar um 100 Prozent Ökostrom. Wie groß der Unterschied für einige Modellhaushalte ist, zeigt die folgende Tabelle:

Wie übertragen elektronische Zähler die Daten?

Die Datenübertragung ist ein interessanter Punkt, denn hier kommen je nach Hersteller unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Während einige Geräte mit Infrarot, M-Bus oder einer S0-Schnittstelle arbeiten, verwenden die meisten intelligenten Stromzähler die Stromleitung als Übertragungsweg. Möglich machen dies Technologien wie „Power Line Carrier“ (PLC) und die 20-mA-Stromschnittstelle, wobei Letztere über PSTN-Modems mit dem Telefonnetz oder per GSM mit dem Mobilfunknetz gekoppelt ist.
Hierzulande verfügen intelligente Zähler allerdings nur über eine eingeschränkte Funktionalität. Die in anderen Ländern mögliche Fernabschaltungsfunktion ist nicht zulässig. Auch wenn diese Option sehr nützlich ist, um etwa hartnäckigen Nichtzahlern den Strom abzudrehen oder eine defekte Solaranlage zur Schadensvermeidung in sekundenschnelle automatisch vom Netz zu nehmen, haben Sicherheitsbedenken den Einsatz in Deutschland verhindert.

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