Stromsparen für Faule – Energiesparen mit genialen Gadgets

In unseren Haushalten finden sich immer mehr Elektrogeräte, die den Alltag angenehmer machen. Leider verbrauchen diese auch eine Menge Strom. Und das selbst dann, wenn wir diese eigentlich gar nicht benötigen.

1. Stromsparen für Faule – Energiesparen mit genialen Gadgets
Bild: Chinnapong/stock.adobe.com
Und einmal Hand aufs Herz: jeder von uns könnte eine Menge Strom sparen und damit Umwelt und Geldbeutel schonen. Aber wer zieht schon immer den Stecker von Ladegeräten oder eliminiert immer konsequent den Stand-by-Modus? Mit einigen genialen Gadgets können aber auch Faule im Handumdrehen eine Menge Strom sparen – Technik und Smart-Home-Konzepten sei Dank.

Master-Slave-Steckdosenleisten sind wahre Sparwunder

Sowohl im Büro als auch im Wohnzimmer laufen meist mehrere Geräte parallel. Gerade hier ist der Stand-by-Modus besonders praktisch – aber eben auch ziemlich teuer. Wer gerne einmal vergisst den Stecker zu ziehen und nicht immer einen schlecht erreichbaren Kippschalter umlegen möchte, hat smarte Alternativen. Beinahe schon ein Klassiker ist die sogenannte „Master-Slave-Steckdosenleiste“.
Diese ist mit mehreren unterschiedlichen Steckports ausgestattet. Meist mit einem oder zwei für Mastergeräte und jeweils mehreren gekoppelten Slave-Ports. Das Mastergerät ist beispielsweise ein Desktop-Computer. Schalten Sie nun den am Master-Port angeschlossenen Computer ab, erkennt die Steckdose das automatisch. Das Resultat: Nach und nach schaltet die Master-Slave-Steckdosenleiste den Strom für Peripheriegeräte wie Bildschirm, Lautsprecher und Drucker ab.
Hochwertige Modelle sind bereits ab etwa 20 Euro erhältlich und rechnen sich meist schon nach nicht einmal einem Jahr.

Smarte Steckdosen für ein smartes Zuhause

Etwas kostspieliger, dafür aber mit einem umfangreichen Funktionsspektrum ausgestattet, sind intelligente Steckdosenleisten. Diese verfügen über mehrere Steckplätze für Elektrogeräte, die Sie einzeln per App aktivieren und deaktivieren können. Das hat den Vorteil, dass Sie auch einzelne Geräte nutzen können, ohne dass der Stand-by-Modus anderer Geräte läuft. Zudem liefern gute Geräte eine App mit, mit deren Hilfe Sie auch den Stromverbrauch einzelner Geräte beobachten können.
Selbst wenn Sie einmal das Abschalten Ihrer Geräte vergessen haben, ist das kein Problem. Über das Internet lässt sich jederzeit der virtuelle Stecker ziehen. Modelle wie die Maxsmart Power Station, oder der myStrom Energy Switch lassen sich auch in Smart Home-Systeme integrieren. Das myStrom-System funktioniert dank der Kompatibilität zu Apples Home-Kit sogar mit Siri-Sprachbefehlen.

Funksteckdosen und programmierbare Stand-by-Abschalter

Alternativ greifen Sie zu einem sogenannten Stand-by-Abschalter. Dabei handelt es sich um eine Art Zwischensteckdose, die zwischen die Steckdose und eine Mehrfachsteckdose gesteckt wird. Das Gerät erkennt automatisch, wenn Sie die angeschlossenen Geräte abschalten, und unterbricht daraufhin die Stromzufuhr – Stand-by-Verbrauch ade. Manche Modelle lassen sich gar per Smartphone programmieren, um feste Zeiten für den Stromfluss festzulegen. Etwas weniger smart, dafür oftmals günstiger sind klassische Funksteckdosen. Diese lassen sich mit einer Fernbedienung vom Sofa aus steuern und eignen sich für die Verwendung an schwer erreichbaren Steckdosen.

Mit Timer-Aufsätzen und Solarladegeräten gegen das schlechte Gewissen

Gegen Faulheit und Vergesslichkeit helfen aber auch smarte Stecker oft nicht. Ladegeräte für Smartphone, Tablet und Co. sind hier ein Paradebeispiel. Schließlich schließen wir diese so ziemlich immer dort an, wo gerade eine Steckdose frei ist. Und genau dort bleibt das Ladegerät meist auch den halben Tag stecken und verbraucht geringe Strommengen. Über 365 Tage kommt so einiges zusammen.
Ein Timer-Aufsatz verschafft hier Abhilfe. Diese Aufsätze lassen sich auf die typische Ladedauer eines Geräts programmieren und schalten sich danach automatisch ab. Aktiviert wird die Stromzufuhr einfach per Knopfdruck. Ist ein solcher Timer vorgeschaltet, können Faule ihre Ladegeräte auch ohne schlechtes Gewissen stecken lassen.
Apropos schlechtes Gewissen. Wer ein Solarladegerät für sein Smartphone verwendet, muss sich ebenfalls keine Gedanken machen. Alles, was es dazu braucht, ist ein Balkon, eine Terrasse oder eine von Tageslicht bestrahlte Fensterbank. Je öfter Sie Ihr Smartphone auf diese Weise laden, desto eher rechnet sich die Investition.

Smart duschen liegt im Trend

Sie sind für die Warmwasserbereitung auf einen elektrischen Durchlauferhitzer angewiesen? Dann ist langes und heißes Duschen eine teure Angelegenheit. Ein in der Schweiz entwickelter Verbrauchsanzeiger soll den Energieverbrauch senken, indem er ein Bewusstsein für den Verbrauch schafft. Der intelligente Verbrauchsanzeiger Amphiro B1 Connect lässt sich werkzeugfrei und ohne externe Stromquelle zwischen Duschschlauch und Brause montieren.
Das Display zeigt beim Duschen Daten wie die Temperatur und den Wasserverbrauch an und leitet diese an eine App weiter. Die detaillierte Verbrauchsanalyse reduziert den Stromverbrauch für den Durchlauferhitzer zwar nicht von selbst, soll aber zum Sparen motivieren. Eine Studie zeigt, dass das Konzept funktioniert. Haushalte, in denen das Gerät montiert ist, sparen pro Dusche rund 0,6 kWh. In einem Zwei-Personen-Haushalt mit jeweils einer Dusche pro Tag sind das immerhin 438 Kilowattstunden pro Jahr!

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